E-Paper - 08. Mai 2015
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«Alles andere als ein Verlierer»

HEIDEN Stimmrechtsbeschwerde tritt mögliche Wahlreform los und zieht Beschuldigungen nach sich

Seit Markus Hilber nach den Gesamterneuerungswahlen in Heiden eine Stimmrechtsbeschwerde gegen die Wahl von Gallus Pfister eingereicht hat und diese teilweise gutgeheissen wurde, macht man sich beim Kanton Gedanken über die strenge Wohnsitzregelung. Hilber kämpft seither mit Beschuldigungen.

Herr Hilber, was ist seit Einreichung Ihrer Stimmrechtsbeschwerde geschehen?

Markus Hilber: Ich habe von einigen Leuten Mails und Briefe erhalten. In denen forderten sie mich auf, meine Beschwerde zurückzuziehen. Ich solle an die Konsequenzen für meine Kinder und Heiden denken. Es werde eine Medienschlacht und Anfeindungen geben. Ich finde, es handelt sich hierbei um unterschwellige, versteckte Drohungen. Es kamen auch Anrufe dieser Art herein.

Haben Ihre Kinder bisher etwas zu spüren gekriegt?

Nein, unsere Kinder sind informiert und bisher ist nichts passiert. Es war offensichtlich lediglich als Druckmittel gedacht. Ich bin sicher, dass die Bevölkerung den entsprechenden Anstand hat und nicht auf solche Aktionen einsteigt. Ich hoffe für alle, dass wir diese Art der Kommunikation lassen können.

Das Wahlergebnis war deutlich. Weshalb haben Sie sich dennoch entschlossen, Beschwerde einzureichen?

Ich finde, die Bevölkerung hat das Recht auf Transparenz. Ich habe ein Bürgerrecht wahrgenommen und sehe darin nichts Falsches. Deswegen sehe ich nicht ein, weshalb ich mich nun rechtfertigen muss. Verteidigen müssen sich diejenigen, welche die Vorarbeit

Bodensee Nachrichten vom Freitag, 8. Mai 2015, Seite 1 (86 Views)

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