E-Paper - 03. November 2016
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6 Chef-Typen und wie Sie mit ihnen am besten auskommen

Wie gehen Sie mit dem Chef um?

«Der Chef ist auch nur ein Mensch.» Das soll jetzt nicht abwertend klingen, sondern vielmehr als Hinweis, dass jeder seine eigenen Stärken und Schwächen hat. Und das gilt natürlich auch für Personen in Führungsebenen. Also ChefIn ist nicht gleich ChefIn. Die einzelnen Chef-Typen sind ebenso grundverschieden wie Menschen nun einmal sind.

Der lockere, kumpelhafte Typ

Die meisten Mitarbeiter bevorzugen solche Vorgesetzte. Manchmal erweckt dieser Typ auch den Anschein an mangelnder Autorität. Das mag vielleicht auf manchen auch zutreffen. Doch Vorsicht! Sie sollten diese Gutmütigkeit nie ausnutzen. Das kann negative Folgen mit sich ziehen. Denn auch wenn dieser Typ zu den Mitarbeitern ein lockeres Verhältnis pflegt und sie sich gegenseitig duzen, sollte Sie seinen «Handlungsspielraum» nicht überstrapazieren. Schliesslich muss sich der Vorgesetzte für das Unternehmensziel einsetzen. Funktionieren die einzelnen Mitarbeiter nicht so, wie man es sich von seinem Personal erwarten kann, dann wird auch der netteste Chef Konsequenzen ziehen müssen. Daher sollten Sie die freundliche Art des Vorgesetzten schätzen und engagiert arbeiten. Ein freundschaftliches und lockeres Miteinander ist gut für das Betriebsklima.

Der ernste und sachliche Typ

Gehört Ihr Chef bzw. Ihre Chefin dem nüchtern-sachlichen Typus an, dann können Sie mit dieser Person nur schwer ein freundschaftliches (Arbeits-)Verhältnis aufbauen, was ja ohnehin nicht immer erwünscht ist. Diese Art von Führungskraft gibt gerne Anweisungen und zeigt sich zumeist auch gegenüber langjährigen Mitarbeitern sehr reserviert. Solche Chefs interessieren sich in der Regel nicht für das Privatleben ihrer Mitarbeiter und beurteilen sie rein nach ihrer Leistung. Das kann auch ein Vorteil sein. Denn sachlich denkende Vorgesetzte sind in den meisten Fällen gerecht und behandeln ihre Mitarbeiter fair. Dafür verlangen pragmatische Chefs aber auch ein Höchstmass an Disziplin und Strebsamkeit. So eine Person können Sie für sich gewinnen, wenn Sie sich in höflicher und zugleich freundlicher Zurückhaltung üben. Ausserdem punkten Sie, wenn Sie vorgegebene Termine einhalten und bei Gesprächen sachlich und projektbezogen berichten.

Der narzisstische Typ

Narzisstisch veranlagte Vorgesetzte halten viel von sich selbst von den Mitarbeitern eher weniger. Solche Typen glauben sich immer im Recht, lassen andere Menschen nicht ausreden und sind derart von sich überzeugt, dass es für einen Mitarbeiter nachteilige Auswirkungen haben kann, an deren Unfehlbarkeit zu zweifeln. Daher ist es oft sinnvoller, sich mit einer berechtigten Kritik zurückzuhalten. Auch von gut gemeinten Verbesserungsvorschlägen sollten Sie Abstand halten. Etwas überzogen ausgedrückt: Bedenken Sie bei allem, was Sie tun, dass Sie nicht in einer Demokratie arbeiten, sondern unter einer Diktatur. Wie Sie am besten mit diesem Chef-Typ auskommen? Es ist leicht, einen Narzissten zufriedenzustellen. Sagen Sie einfach zu allem «Ja und Amen», stellen Sie ihn nie bloss und bringen Sie Ihre Bewunderung auch dann zum Ausdruck, wenn Sie insgeheim anderer Meinung sind. Auf diese Art und Weise verhindern Sie, dass Sie anecken und haben somit Ihre Ruhe. Weitere Cheftypen und Infos finden Sie unter: www.zeitblueten.com/news/chef-typen/

pd

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 3. November 2016, Seite 7 (83 Views)

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