E-Paper - 10. August 2017
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Den WM-Titel knapp verpasst

Von Marino Walser

Franziska Hohl nahm Ende Juli, zusammen mit «Swissrings8», an den Weltmeisterschaften im Vereinsturnen in Norwegen teil. Das Ziel, Weltmeister zu werden, wurde dabei knapp verpasst. Eine Goldmedaille gab es aber dennoch.

Wolfhalden «Es ist wirklich unglaublich, wie viel wir in dieser kurzen Zeit erlebt haben. Besonders emotional war es ein unfassbares Auf und Ab», sagt Franziska Hohl, rückblickend auf die Gymnaestrada in Helsinki. Das Team habe eine emotionale Achterbahnfahrt erlebt. Aus dem Ziel, den Weltmeistertitel nach Hause zu nehmen, wurde leider nichts. Trotzdem ging der Turnverein mit einer Goldmedaille zurück in die Schweiz: «Wir erreichten in der Vorrunde den ersten Platz. Für das wurden wir mit der Goldmedaille ausgezeichnet», erklärt Hohl. Diese bekam der Verein in der Kategorie Grossgruppen mit Gerät. Mit dieser Auszeichnung qualifizierte man sich dann gleichzeitig für das Finale und hatte somit die Möglichkeit, als Weltmeister heimzufahren leider reichte es für «Swissrings8» jedoch nicht, den ganz grossen Coup zu landen. «Die Freude über die Goldmedaille war jedoch unglaublich. Viele von uns haben geweint und wir sind uns alle in den Armen gelegen. Ein unvergesslicher Moment», sagt Hohl, welche die Enttäuschung gut verkraftet hat.

«Griechenland hat eine Geschichte erzählt»

Den Weltmeistertitel konnten sich die Griechen sichern. Laut Hohl war der grösste Unterschied der, dass die Griechen sich extrem in ihre Rolle versetzt haben und zusätzlich eine Geschichte erzählten: «Sie bestachen durch ihre grosse Masse, den tollen Gewändern und mit welcher Intensität sie die Rolle gelebt haben. Ich vermute, besonders die Tatsache, dass sie eine Geschichte erzählt haben, war wohl der grösste Unterschied zu unserer Darbietung», mutmasst Hohl.

FIG-Gala in Dornbirn ist das nächste Ziel

Mit der Goldmedaille im Sack, hat das Team von «Swissrings8» bereits ein nächstes Ziel im Auge die Gymnaestrada, das Weltturnfest, in Dornbirn im Jahr 2019. «Die FIG ist der Dachverband des Internationalen Turnverbandes. Der Schweizerische Turnverband hat uns beim FIG für eine Teilnahme vorgeschlagen. Im Winter werden diese entscheiden, ob wir mit dabei sein können oder nicht. Vielleicht kann so ein weiterer Traum in Erfüllung gehen», sagt Hohl abschliessend.

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 10. August 2017, Seite 4 (34 Views)

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