E-Paper - 10. August 2017
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Richtig bewegen

Tipps zum Sport bei Hitze

Sport ist zwar gesund, doch wenn im Sommer grosse Hitze herrscht, ist es wichtig, das Training den Temperaturen anzupassen.

Wenn draussen die Sonne scheint und das Thermometer angenehme 20 Grad Celsius erreicht, ist eigentlich das ideale Wetter für ein Training an der frischen Luft. Steigt die Temperatur allerdings weiter, ist Vorsicht geboten. Denn sowohl Sonne als auch Hitze können für Sportler gefährlich werden. Bereits ab 28 Grad Celsius sprechen Experten von Hitze, bei der eine anstrengende sportliche Betätigung nicht selten zu einem Sonnenstich, Kreislaufproblemen, einem Hitzschlag oder gar einer Dehydrierung führen kann. Auch bei hohen Werten der Luftfeuchtigkeit (ab 80 Prozent) oder Ozonwerten von über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ist von einem intensiven Training abzuraten.

Falls Sie dennoch vorhaben, eine Trainingseinheit zu absolvieren, sollten Sie die Belastung in jedem Fall reduzieren. Fachleute raten zu gleichmässigen, leichten Belastungen, wie etwa Radfahren, Joggen oder Schwimmen. Gestalten Sie das Training kurz und halten Sie die körperliche Belastung gering. Nutzen Sie die kühlen Morgen- oder Abendstunden. Zu diesen Zeiten ist die Luft sauberer und weniger ozonbelastet. Die Mittagszeit gilt es zu vermeiden: Da ist die Hitze und die Ozonbelastung am grössten.

Warum Sport bei Hitze sinnvoll sein kann

Sport bei Hitze kann aber auch positive Aspekte haben. Denn regelmässige sportliche Betätigung schützt am besten gegen Hitze. Ein trainierter Körper gewöhnt sich an die heissen klimatischen Bedingungen und lernt beim Schwitzen weniger Elektrolyte zu verlieren als ein untrainierter. Gar kein Sport ist wenig sinnvoll. Der Grund: Die mangelnde Bewegung lässt den Körper ermüden und macht ihn labil.

Kinder und Ältere sollten Anstrengungen meiden

Dennoch sollten vor allem Kinder und ältere Menschen gänzlich auf Sport bei Hitze verzichten. Der Grund: Ihre Schweissdrüsen arbeiten schlechter es kann schnell zu Überhitzungen und Überforderungen kommen. Auch Personen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise Kreislaufproblemen oder Allergien müssen besonders aufpassen. Sie sollten das Training vorher mit ihrem Arzt absprechen.

Hoher Flüssigkeitsbedarf an heissen Tagen

Um einen optimalen Trainingserfolg zu erzielen und den Kreislauf hoch zu halten, ist eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit das wichtigste überhaupt. Nehmen Sie an heissen Tagen etwa zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich. Planen Sie zusätzlich pro halbe Stunde Sport noch mal einen halben Liter Wasser ein. Trinken Sie besser nicht zu grosse Mengen direkt vor dem Training, sondern verteilen Sie Ihre Ration über den Tag. Optimal sind Mineralwasser mit einem hohen Anteil an Magne- sium, Natrium, Kalzium und Chlorid. Dauert Ihre Trainingseinheit besonders lange, dann sind isotonische Getränke, die den Elektrolyt-Haushalt im Körper ausgleichen, ein guter Tipp.

So schützen Sie sich vor der Sonne

Wichtig ist auch die Kleidung, die Sie beim Sport in der Hitze tragen. Sie darf keinen Hitzestau produzieren und muss eine gute Luftzirkulation gewährleisten, um den Körper beim Schwitzen zu unterstützen. Ihre Sportkleidung sollte daher aus atmungsaktiven Kunstfasern bestehen, die den Schweiss direkt von der Haut wegleiten und die Kühlung verbessern. Denken Sie ausserdem an ein Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor, um einem Sonnenbrand vorzubeugen. Eine Kopfbedeckung hilft Ihnen ausserdem, sich vor einem Sonnenstich zu schützen.

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Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 10. August 2017, Seite 5 (54 Views)

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