E-Paper - 10. August 2017
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Fussballfest mit Serie A-Beteiligung: Atalanta Bergamo in Steinach

Vergangene Tage besuchte der italienische Fussballclub Atalanta Bergamo den FC Steinach. Im Rahmen des Trainingsaufenthalts des 1. Ligisten aus Italien gab es dann gar noch ein Spiel gegen die Steinacher.

Steinach Nicht alle Tage ist in Steinach Fussball von internationalem Format zu bewundern. Im Rahmen des Trainingsaufenthaltes des Teams Atalanta Bergamo, aktuell auf Rang 4 der Serie A platziert, wurde dieser Genuss für die Fussballfreunde möglich. Um das Training der italienischen Mannschaft und das Spiel zu ermöglichen, musste der FC Steinach allerdings einige zusätzliche Massnahmen treffen, dies in den Bereichen Sicherheit, Rasenqualität, (Berieselungsanlage) und Information betreffs Lautsprecheranlage. Dass die Anzahl Tore in diesem Spiel mit David gegen Goliath bei einem Dutzend nicht voll sein wird, es wurden deren 17, war zu erwarten. Denn die heimische Elf trat nicht gegen einen Gegner an, der nur Präsenz markierte, sondern der Schweiss lief bei hochsommerlicher Hitze auch bei der norditalienischen Mannschaft und die Bemühungen jedes einzelnen Spielers, eine gute Leistung zu zeigen, war unverkennbar.

Das Spiel geprägt von grosser Schnelligkeit

Tatsächlich hatten die beiden Torhüter Luca Alder und Riccardo Fontanive vom FC Steinach ein grosses Arbeitspensum zu bewältigen. Doch waren auch gelegentlich schöne und erfolgreiche Paraden zu beobachten. Einer der erfolgreichen Torschützen der Gastmannschaft war Andreas Cornelius, dänischer Nationalspieler, vom FC Kopenhagen kommend seit vergangenem Monat in den Diensten von Atalanta Bergamo. Der Hüne mit einer Grösse von über 1.90 Meter zeigte sich von der besten Seite und das nicht umsonst. Als Neuzugang in der Mannschaft ist er auf eine gute Präsentation seines Könnens angewiesen. Die Unterschiede zwischen den beiden Mannschaften waren im Spielverlauf problemlos auszumachen. Das schnelle und übersichtliche Spiel von Atalanta Bergamo war geprägt vom hohen Einsatz aller Beteiligten und dokumentierte die Klasse der Mannschaft. Mit im Team spielten auch die beiden Schweizer Remo Freuler und der ab der kommenden Saison in Bergamo verpflichtete Nicolas Haas vom FC Luzern.

Eine zweite Auflage möglich

FC Steinach-Kapitän Matthias Klingenstein stellte rückblickend fest, dass mit dem vollen Einsatz der Bergamo-Spieler eigentlich nicht gerechnet wurde. «Ich denke, dass viele Spieler an diesem Tag ihr Können zeigen mussten. Im Übrigen wurde in einem mehrfach so hohen Tempo gespielt, wie wir es uns gewohnt sind», sagte Klingenstein. Insgesamt beurteilte er das Spiel als wertvolle Erfahrung für den FC Steinach. Zufrieden äusserte sich auch Präsident Jürg Consoni: «Unsere Mannschaft wehrte sich gegen das Klasse-Team bestens», bestätigte er und ergänzte, dass Atalana Bergamo mit dem Sportplatz Bleiche als Trainingsort sehr zufrieden war und er gehe davon aus, dass die Möglichkeit einer Wiederholung eines Trainingsaufenthaltes bestehe.

pd

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 10. August 2017, Seite 6 (34 Views)

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