E-Paper - 24. Januar 2019
Bodensee Nachrichten
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Spezielle Sicherheitsvorkehrungen nur bei Bedarf

Eigentlich würde man Hochsicherheitsvorkehrungen und Polizei auf Schritt und Tritt erwarten, anlässlich des angekündigten Eintreffens von so viel Prominenz. Aber davon ist am Montag dieser Woche nicht viel spürbar. «Während der WEF-Woche herrschen bei uns nur bei Bedarf spezielle Sicherheitsvorkehrungen, da bei uns uns nur wenige Personen landen, die völkerrechtlich geschützt sind. Dazu würden zum Beispiel Diplomaten gehören. Diese reisen eher via Airport Zürich ein, wo dann zu deren Schutz das Militär vor Ort ist», erläutert dazu Janine Meier, Ground Services Manager des Flughafen Altenrhein. «Ansonsten werden Personen, die speziell geschützt werden müssen, von der Flughafen-Security mit einer Limousine nach der Landung direkt am Flugzeug abgeholt. Für den weiteren Personenschutz sind ausserdem deren Bodyguards sowie die Polizei zuständig», ergänzt sie.

Anmeldungen erfolgen sehr kurzfristig

Noch bis vor einer Woche waren für die WEF-Tage rund 100 Flugbewegungen weniger angemeldet als noch vor einem Jahr. Sehr kurzfristig hat sich dann aber bis Montag die Zahl bei rund 400 Flugbewegungen wieder auf das Vorjahresniveau eingependelt. Um diese reibungslos bewältigen zu können, stehen rund 60 Personen in zwei Schichten im Einsatz. Das bedeutet doppelt so viele als zu «normalen» Betriebszeiten. Dann nämlich liegt der Durchschnitt bei rund 100 bis 120 Flugbewegungen pro Tag.

Trotz des regen Betriebes vergibt der Flugplatz-Tower in Altenrhein keine «Slots» für die anfliegenden Maschinen, wie das auf Gross- flughäfen üblich ist. «Bis jetzt mussten wir noch keine Slot Anfragen wegen Überlastung abweisen», erklärt dazu die Ground Services Managerin. Allerdings wurden die sonst von 6.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 21 Uhr geltenden Betriebszeiten während dieser Tage dank Ausnahmeregelung auf 6 bis 22 Uhr ausgeweitet.

Weiterreise mit der Limousine oder per Helikopter

Sobald die WEF-TeilnehmerInnen gelandet sind, geht es meistens per Limousine oder Taxi weiter ins bündnerische Davos, wo das Weltwirtschaftsforum dieses Jahr vom 22. bis 25. Januar stattfindet. Am Donnerstag, beziehungsweise Freitag geht es dann für die meisten wieder zurück.

Ein Flugzeughangar für fünf Millionen Franken

Die «Challengers», «Falcons», «Gulfstreams», «Global Express» sowie weitere Business jets, können neu zusätzlich im Hangar C6 parkiert werden, die soeben fertiggestellt worden ist. Dies sei besonders für die Maschinen aus südlichen Ländern wichtig, deren Batterien dort teilweise ausgebaut werden, erläutert dazu die Ground Services Managerin. 5500 Quadratmeter gross ist der neue Hangar, dessen Bau rund fünf Millionen Franken gekosten hat und der während dem WEF Platz für sechs bis zehn Fluzeuge bietet.

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 24. Januar 2019, Seite 3 (16 Views)

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