E-Paper - 31. Januar 2019
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Nein zur Aufschüttung

Seit Jahrzehnten fährt unsere Familie für den täglichen Fischfang ins Gebiet Neuseeland. Es ist eine äusserst ertragsreiche, friedliche und naturnahe Region. Meine täglichen Begleiter sind der Graureiher sowie zahlreiche andere Wasservögel. Sonst herrscht dort Ruhe und Frieden. Wenn ich mir vorstelle, dass das Gebiet nun aufgeschüttet und mit Fusswegen und Stegen entlang des Ufers touristisch genutzt werden soll, dann kommen mir die Tränen. Siedlungsdruck, Fussgänger, zahlreiche Badegäste und Abfälle entlang der Fusswege wären für diese unberührte Seelandschaft fatal. All diese negativen Folgen sind, wie an der Informationsveranstaltung klar wurde, nicht in die ökologische Bilanz der Renaturierung eingeflossen. Insofern kann ich nur den Kopf schütteln. In diesem Sinne hoffe ich, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Rorschacherberg keinen Eingriff in die rund 160-jährige, unberührte Seelandschaft zulassen.

Daniel Schlegel, Berufsfischer im Neuseeland, Au SG

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 31. Januar 2019, Seite 6 (6 Views)

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