E-Paper - 31. Januar 2019
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Stimmen Sie Nein zur Seeaufschüttung

4.5 Millionen aus Ihrem Geldbeutel! Für einige hundert Meter Spazierweg am See entlang. Die Nutzniesser sind Touristen und die Restaurants im Westen und Osten vom Rorschacherberg! Aber Sie, lieber Steuerzahler im Rorschacherberg, müssen dies bezahlen. 4.5 Millionen. Aber das ist nicht alles: Der Seegang ist gezielt auf diesen Abschnitt gerichtet, so wird das Wasser am aufgeschütteten Wall arbeiten. Unterhaltsarbeiten werden sowieso anfallen, und diese nicht zu wenig. Nachdem der Steuerfuss nach dem Jahre 2001 stark gesunken war, wird er bei Annahme dieses Projektes stark steigen und auch oben bleiben! Abfallbeseitigung, Unterhalt, Pflege der Fauna usw. müssen Sie bezahlen, die Touristen wird's freuen! Die heutige Uferbegrenzung besteht seit einer halben Ewigkeit und ist mit Steinen gefestigt. Dies mit Grund! Der Wellengang entlang dieser paar Hundert Meter ist so stark, dass auch immer die bodenseeweite Flaschenpost & Co. an dieses Ufer geschwemmt wird! Ein aufgeschütteter Erdwall wird unterspült werden oder sonst extrem pflege- und kostenintensiv sein. Ein Uferweg, dem Wasser entlang flanieren - natürlich ist das wunderschön! Dies kann an bestimmten Stellen auch heute schon gemacht werden. Die Kosten von (mindestens - und im Moment gerechnet und ohne jährlichen Unterhalt) 4.5 Millionen müssen Sie aus der Tasche bezahlen. Lohnt sich das? Ja! für alle anderen, aber nicht für den Rorschacherberg. Denken Sie nach. Seien Sie realistisch. Seien Sie klug. Stimmen Sie Nein am 10. Februar!

Isabel Schickli, Wangen a. d. Aare

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 31. Januar 2019, Seite 6 (25 Views)

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