E-Paper - 07. Februar 2019
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Das Amt des Kantonsrats reizt wenig

Von Marino Walser

Die Gemeinde Wolfhalden hat zwei ihr zustehende Sitze im Kantonsrat. Einer davon ist besetzt. Über die Besetzung des zweiten Sitzes wird im März abgestimmt. Doch in der Gemeinde hat niemand Interesse an einem Kantonsratsposten.

Wolfhalden Am 17. März wird über den freien Sitz im Kantonsrat, im Rahmen der kommunalen Gesamterneuerungswahlen, abgestimmt. Die Gemeinde Wolfhalden hat zwei ihr zustehende Sitze. Einer davon ist bereits belegt. Der zweite soll belegt werden. Doch an der öffentlichen Wahlversammlung in Wolfhalden Ende Januar, ist kein Wahlvorschlag eingegangen. Der Gemeinderat appelliert an die Einwohner auf seiner Homepage «alles zu unternehmen, damit die Gemeinde Wolfhalden wiederum die beiden ihr zustehenden Sitze im Kantonsrat besetzen kann». Der Gemeindepräsident Gino Pauletti sagt: «Ich kann kaum verstehen, wieso sich an der Wahlversammlung, beziehungsweise am organisierten Wahlpodium niemand gemeldet hatte. Die Interesse an diesen Ämtern hat sich in den letzten zehn bis zwanzig Jahren doch recht verändert», sagt Pauletti. Dabei sei gerade das Amt als Kantonsrat sehr gut mit der Agenda zu kombinieren: «Die Termine für dieses Amt sind alle im Voraus planbar», so Pauletti.

Doch noch fündig geworden

Am Montag vor einer Woche meldete sich dann doch noch jemand, um für das Amt zu kandidieren. «Wir haben nun einen Kandidaten, welcher auch gut zum Amt passt. Ich kenne diesen Herr persönlich und muss sagen, dass es ein guter Kandidat ist», sagt Pauletti. Die Chancen gewählt zu werden, stehen gut. Denn bis jetzt ist nur ein Kandidat im Rennen um den Kantonsratssitz für die Gemeinde Wolfhalden.

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 7. Februar 2019, Seite 1 (15 Views)

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