E-Paper - 07. März 2019
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Untereggen senkt den Steuerfuss

Die Gemeinde Untereggen hat in der Jahresrechnung einen Ertragsüberschuss von knapp 657 000 Franken erzielt. Nun beantragt der Gemeinderat eine Steuersenkung von sechs Prozentpunkte auf 119 Prozent.

Untereggen Der Gemeinderat hat die Jahresrechnungen 2018 der Politischen Gemeinde, der Elektra und der Wasserversorgung genehmigt und das Budget 2019 zu Handen der Bürgerversammlung vom 25. März 2019 verabschiedet. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 656'701.32 Franken. Der Bürgerschaft wird beantragt, den Ertragsüberschuss für eine Vorfinanzierung von 650'000 Franken für die Erneuerung der Schulanlagen zu verwenden und den übrigen Ertragsüberschuss ins Eigenkapital einzulegen. Damit steigt das Eigenkapital auf 3'485'648.64 Franken. Rund die Hälfte der Besserstellung gegenüber dem Budget von 713'921.32 Franken basiert auf Mehrerträge bei Einkommens- und Vermögenssteuern, Handänderungssteuern, Grundbuchgebühren sowie Grundstückgewinn- und Quellensteuern. Die andere Hälfte konnte durch Minderaufwendungen erzielt werden, sei es durch sparsamen Umgang mit den Mitteln oder durch Projekte, welche aufgrund von Verzögerungen bei externen Partnern noch nicht realisiert werden konnten.

Steuerfuss soll um sechs Prozent sinken

Das Budget 2019 rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 169'820 Franken, welcher aus dem Eigenkapital von knapp 3.5 Millionen Franken gedeckt werden kann. Die Kosten für die Schulgelder für Oberstufenschülerinnen und -schüler an andere Gemeinden steigen um bis zu 2'500 Franken pro Schüler an. Zusätzlich belastet in den nächsten Jahren eine höhere Schülerzahl das Budget zusätzlich. Die Auswirkungen im Budget 2019 sind noch gering. Hingegen werden in den Jahren 2020 bis 2022 Mehrkosten zwischen 220'000 und 460'000 Franken für die Oberstufe erwartet. Ab dem Jahr 2020 steigt dafür aufgrund der höheren Schülerzahlen auch wieder der Ertrag aus dem Finanzausgleich. Aufgrund der auf der Einnahmenseite dennoch erfreulichen Prognosen hat der Gemeinderat anfänglich mit einer Steuerfusssenkung um drei Prozentpunkte gerechnet. Nach dem jährlichen Gespräch mit der Geschäftsprüfungskommission und positiven Entwicklungen in den ersten zwei Monaten des Jahres hat der Gemeinderat schliesslich entschieden, der Bürgerversammlung vom 25. März 2019 eine Steuerfusssenkung um sechs Prozentpunkte auf 119 Prozent der einfachen Steuer zu beantragen. Der Finanzplan zeigt, dass trotz Aufwandüberschüssen in den nächsten Jahren der Steuerfuss auch auf diesem Niveau gehalten werden kann. pd

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 7. März 2019, Seite 4 (9 Views)

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