E-Paper - 04. April 2019
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Sanierung Goldachfluss Abschnitt Süd wird aufgeteilt

Goldach Das Sanierungsprojekt für den Goldachfluss ist im Abschnitt Süd noch immer nicht ausgeführt. Das Projekt soll nun reduziert werden und neu bei der Haldenmühlebrücke enden. Der Gemeinderat hat zur Überarbeitung des Auflageprojektes die notwendigen Ingenieurarbeiten vergeben. Für den Goldachfluss wurde nach dem Hochwasser vom 1. September 2002 ein Hochwasserschutz- und Sanierungsprojekt ausgearbeitet und in die drei Abschnitte «Süd», «Mitte» und «Nord» aufgeteilt. Im Jahre 2005 erfolgte für die drei Projektabschnitte die öffentliche Auflage. Während die Sanierungen in den Abschnitten «Mitte» und «Nord» in der Zwischenzeit ausgeführt sind, läuft für den Projektteil «Süd» noch immer ein Rechtsmittelverfahren. Das Hochwasser vom 2. September 2017 hat gezeigt, dass die Anlagen der SAK immer noch stark gefährdet sind. Diverse Abrissstellen verlangen nach Sofortmassnahmen. Auch der Fussballplatz Dammweg liegt weiterhin im Gefahrenbereich. Das Wasser breitete sich im vergangenen September bis über den Absperrzaun des Trainingsplatzes aus.

Abschnitt «Süd» soll geteilt werden

Um die Blockade zu lösen, planen Kanton und Gemeinde, den Abschnitt «Süd» aufzuteilen. Das ursprüngliche Projekt würde dabei auf die Massnahmen im Abschnitt zwischen der Brücke Haldenmühle und dem Wehr Bruggmühle reduziert. Auf die Massnahmen zwischen dem Ausgang des Goldacher Tobels und der Brücke Haldenmühle würde verzichtet. Um das Auflageprojekt entsprechend zu überarbeiten hat der Gemeinderat der Projektverfasserin, der Wälli AG Ingenieure, einen Ingenieurauftrag erteilt. Die Kosten belaufen sich auf 85 000 Franken. Hinzu kommen 18 500 Franken für Baugrunduntersuchungen. pd

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 4. April 2019, Seite 4 (19 Views)

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