E-Paper - 04. April 2019
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Sakrales Kleinod in neuem Glanz

Nach einer gründlichen Aussenrenovation erstrahlt die Kapelle auf dem Fünfländerblick in neuem Glanz. Als Ort der Stille erfreut sich das sakrale Kleinod grosser Beliebtheit.

Eggersriet «Das Erneuerungsprogramm umfasste die Sanierung des Daches und eine gründliche Auffrischung sämtlicher Fassaden. Der Kostenrahmen von rund 50 000 Franken konnte dabei eingehalten werden, und wir freuen uns, dass sich die Kapelle heute wieder als Bijou präsentiert», sagt Beat Berlanda als für Bauten zuständiges Mitglied der Kirchenverwaltung von Eggersriet-Grub. Vorgängig der Aussenrenovation wurden auch im Inneren diverse Malerarbeiten ausgeführt.

Gestiftet von einem Dorforiginal

Die Kapelle wurde 1892 erbaut. Gestiftet wurde das kleine Gotteshaus vom damaligen Gruber Dorforiginal «Deckers-Klara» alias Jungfer Klara Bischof (1859 1953), die mit ihrem burschikosen Verhalten und den träfen Sprüchen weit über das Appenzeller Vorderland hinaus ein Begriff war. In jungen Jahren war sie kränklich. Als Klara nach einer Wallfahrt ins französische Lourdes gesundete, liess sie aus Dankbarkeit eine Kapelle errichten, die sie 1932 der Kirchgemeinde schenkte.

Näher an Heiden gerückt

In der touristischen Werbung wird den Gästen von Heiden ein Besuch des Fünfländerblicks warm ans Herz gelegt. Mit der Realisierung der Hängebrücke über das Mattenbachtobel rückt der beliebte Aussichtsberg noch näher an die Vorderländer Metropole, und damit wird in naher Zukunft auch die Lourdeskapelle vermehrt aufgesucht.

Peter Eggenberger

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 4. April 2019, Seite 4 (15 Views)

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