E-Paper - 13. Juni 2019
Bodensee Nachrichten
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Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Als kleines Mädchen wollte ich Indianerin werden, durch die Prärie reiten und frei sein. Als Jugendliche wollte ich Pferde züchten. Später habe ich den Beruf Pferdepflegerin gelernt. Es war ein strenger Beruf.

Welche drei Stichworte kennzeichnen Ihren Führungsstil?

Zielstrebig, bestimmt und grosszügig.

Was ist der Vorteil des Standorts Horn? Was muss verbessert werden?

Der Standort in Horn am Bahnhofsplatz ist optimal. Die Einwohner und auch ich würden uns über mehr Geschäfte freuen.

Was freut resp. ärgert Sie im Beruf am meisten?

Die 35 Jahre Selbstständigkeit sprechen für sich. Und das Kompliment «Was wären unsere Feste ohne deine Blumen» ist mein Lohn und meine Freude. Ärgerlich ist manchmal, dass ich spärlich Zeit für meine Familie und Freunde habe.

Wie fördert Ihre Firma die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Nebst meinen neun Geschwistern und Julio, ist Kumari Fleurs mit meinen Mitarbeitern meine Familie. Die Blumen und Pflanzen sind meine Kinder.

Werden Sie in den kommenden 12 Monaten eher Stellen generieren oder abbauen?

Zur Zeit sind wir ein voll eingespieltes Team. Für die kommenden Wintermonate wäre jedoch eine Floristin oder ein Florist mit Herzblut sehr willkommen.

Welchen Fehler werden Sie nie vergessen?

Das war, als ich eine Blumenbestellung zweimal geordert habe und wir danach im Blumenmeer geschwommen sind.

Wo resp. bei welchen Hobbys finden Sie den besten Ausgleich?

Wenn ich in meinem Garten arbeiten kann, beim Radfahren und bei Wanderungen durch die Wälder mit Julio.

Wo fallen Ihnen die besten Ideen ein?

Indem ich Streifzüge durch Städte mache, durch Gespräche mit Menschen und sehr oft nachts.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie nochmals von vorne beginnen könnten?

Eigentlich nichts. Ausser vielleicht, dass ich noch länger an verschiedenen Stellen im Ausland hätte arbeiten sollen.

Haben Sie einen Spitznamen im Betrieb?

Nein.

Welche Vision haben Sie für Ihr Unternehmen?

Das ich meine Kreativität, zusammen mit meinem Team, zu einem richtig grossen Anlass, grosszügig ausleben kann.

Welchen Rat geben Sie Jungunternehmern mit auf den Weg?

Sie sollen mit Freude, Herzblut und Visionen arbeiten. Dabei aber stets authentisch sein.

Welcher Geschäftsanlass wird Ihnen in Erinnerung bleiben?

Viele! So zum Beispiel viele Ausstellungen im Geschäft und ausserhalb in historischen Räumen wie beispielsweise «Kunst trifft Leidenschaft». Und unvergesslich ist der Geschäftsausflug ans «Moon and Stars» in Locarno.

Welchen Chef / Welche Chefin würden Sie gerne als nächstes in dieser Rubrik sehen?

Oliver Hauser, Verwaltungsratspräsident und Delegierter des Verwaltungsrates von Gerüstbau Zwicker in Goldach.

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 13. Juni 2019, Seite 3 (15 Views)

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