E-Paper - 10. Oktober 2019
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Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten

Kandidat Nicolo Paganini

Wie sieht Ihr Konzept für den jetzigen Wahlkampf aus? Welche Werbemassnahmen und Auftritte beabsichtigen Sie noch umzusetzen?

Ich setze auf einen Mix an Aktivitäten. In meiner persönlichen Kampagne liegt der Fokus einerseits auf dem Digitalen (Social Media wie Facebook, Instagram oder Twitter, digitale Werbung auf online-Plattformen), anderseits auf der Teilnahme an Wahlpodien und der Strassenwahlkampf mit dem Besuch von Anlässen oder Standaktionen zum Sammeln von Unterschriften für die CVP-Gesundheitskostenbremse-Initiative. Ebenso dazu gehören aber Plakate, Textbeiträge für verschiedene Zeitschriften, gezielte Inserate in ausgewählten Fachmedien und Interviews in Radio und TV. An den Pendlerbahnhöfen verteilen wir Gipfeli. Etwas Besonderes war meine Sommeraktion «Nicolo probiert’s», bei der ich mich in ungewohnte Umfelder wie die Gassenarbeit, Abfallentsorgung oder auf eine Strassenbaustelle begeben habe.

Glauben Sie, dass es beim Wahlgang zu einem parteipolitischen Erdrutsch kommen wird?

Nein, das glaube ich nicht. Aber die im Wahljahr aktuellen Themen, dieses Jahr vor allem die Klimafrage, werden sich im Ergebnis auswirken. Für parteipolitische Stabilität sorgt übrigens auch der Ständerat.

Erwarten Sie grosse Veränderungen bei den Parteistärken?

Wie schon erwähnt, wird es zu Verschiebungen kommen. Wichtig ist, dass die politische Mitte gestärkt wird. Sie garantiert Lösungen, die an der Urne eine Mehrheit bekommen.

Wie verhalten Sie sich gegenüber dem EU-Rahmenabkommen?

In der vorliegenden Form unterstütze ich es nicht. Es braucht Nachbesserungen vor allem bei den Themen «Unionsbürgerrichtlinie», «Staatliche Beihilfen», «Flankierende Massnahmen» und «Streitbeilegung». Wenn es da Fortschritte gibt, kann das Rahmenabkommen ein Mittel sein, um den für unsere Wirtschaft lebenswichtigen bilateralen Weg mit der EU in die Zukunft zu führen.

Viel ist von der Klimaveränderung die Rede. Betrachten Sie die jetzigen Diskussionen und Forderungen als richtig, als ungenügend oder übertrieben?

Die Forderungen sind richtig. Wichtig ist aber, auf die Sozial- und Wirtschaftsverträglichkeit der Klimapolitik zu achten. Das CO2-Gesetz ist nach den Beratungen im Ständerat jetzt auf einem guten, aussichtsreichen Weg.

Welches sind die drei wichtigsten Anliegen, die Sie unter der Bundeskuppel behandelt haben möchten?

1. Internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz, 2. Sicherung der Sozialwerke, 3. bezahlbare Gesundheitsversorgung.

pd

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 10. Oktober 2019, Seite 15 (4 Views)

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