E-Paper - 10. Oktober 2019
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Miese Töne, miese Texte, miese Typen

Die ansonsten so laute und punkige Band Gerda Mies einmal ganz anders: Ohne berstende Lautsprecher, ohne zerfetzte Trommelfelle aber dennoch mit Wumms kommt die Band am Samstag, 26. Oktober, in die Wunderbar Arbon.

Arbon Wie würden wohl die grossen deutschen Punk-Bands klingen, wenn sie nicht aus Deutschland, sondern aus der Schweiz stammen würden? Vermutlich mies, oder genauer gesagt wie Gerda Mies. Ihr Motto lautet «Der Name ist Programm», was sich mit einem selbstbewussten Augenzwinkern in ihren Songs widerspiegelt. Dabei greifen sie inhaltlich die leicht abgründigen Themen des Alltags auf, wobei die musikalische Bandbreite von Pop, Rock bis hin zu Punk reicht. Das Ergebnis dieser Mischung sind Eigenkompositionen wie «Endgeil», «Laserfreunde», «Nachbar» oder einfach nur «Lieb». Der Name dieser Truppe ist übrigens dem Zufall geschuldet. Einige Mitglieder der Band

lärmen schon seit über 20 Jahren zusammen, unter anderem als «Gerry Miles». Doch die Autokorrektur machte aus «Gerry Miles» beim SMS schreiben Gerda Mies. Als man dann begann deutsche Texte zu schreiben, war Gerda Mies geboren: Sehr viel Gitarre, sehr viel Wumms! Für den Schwung, den Druck, die ordentliche Portion Krach und nicht zuletzt die grosse Spielfreude gibt es Gerda Mies. Man hört die Band und staunt, dass die Lautsprecher nicht Feuer fangen.

Eine andere Seite zeigen

Am Samstag, 26. Oktober, um 20 Uhr, zeigen sie sich in der Wunderbar in Arbon mal von einer anderen Seite. Ohne berstende Lautsprecher, ohne zerfetzte Trommelfelle aber dennoch mit Wumms! Akustische Gitarren, Kontrabass und andere Überraschungen haben die «miesen» Typen im Gepäck. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Kollekte. pd

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 10. Oktober 2019, Seite 20 (8 Views)

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