E-Paper - 10. Oktober 2019
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Dachrestaurant «Atticum» in Tübach wird bald eröffnet

Von Astrid Nakhostin

In wenigen Wochen soll das neue Dachrestaurant «Atticum» in Tübach auf dem Gebäude der Schips AG eröffnet werden. An den Vorbereitungen dazu arbeiten Claudia, Jasmin und Tanja Schips auf Hochtouren. Zum Winterstart wird die Terrasse mit Blick auf den See aber erst einmal zum Eisstockfeld.

Tübach Kabel hängen aus der Decke und in den Wänden klaffen grosse Löcher im obersten Stock der Firma Schips in Tübach. Auf der grossen Baustelle ist im Moment ein bald funktionierender Restaurantbetrieb kaum vorstellbar. Aber Claudia Schips ist zuversichtlich, dass sie in gut vier Wochen das neue Tübacher Dachrestaurant «Atticum» eröffnen wird. Seit vier Jahren arbeitet sie an ihren Traum, hier am Sitz des Familienbetriebes «Schips Nähmaschinen», ein regional verankertes Restaurant für alle Altersklassen zu betreiben. Dass sie bei ihrem Projekt von ihren beiden Töchtern Jasmin und Tanja mit grösster Euphorie und viel Engagement unterstützt wird, freut sie besonders.

Kein «little Zürich»

Auch die anfänglichen Einsprachen der Nachbarn gegen das Projekt konnten Schips nicht von ihrer Idee abbringen. «Wir sind den Anwohnern entgegengekommen und haben die Öffnungszeiten am Abend angepasst. Ausserdem konnten wir sie überzeugen, dass wir mit dem 'Atticum' kein 'little Zürich' nach Tübach bringen wollen», erklärt die zukünftige Gastgeberin und fügt hinzu: «Aber es soll auch ein Ort sein, an dem die nicht mehr ganz so junge Generation gerne in den Ausgang geht und auch mal das Tanzbein schwingen darf.» Geplant ist ein Restaurant mit rund 80 Innenplätzen und einer grossen Sonnenterrasse mit Blick über den Bodensee. Auch eine Bar und eine Raucherlounge sowie eine Spielecke für Kinder gehören zum Konzept.

Maroni statt Erdbeeren

Am wichtigsten ist den Schips-Damen aber der regionale Bezug. Und das unterstützt auch Küchenchef Benjamin Keck, der aus dem fränkischen Nürnberg stammt: «Käse und Milchprodukte beziehen wir von der lokalen Käserei, das Fleisch von der Metzgerei Ehrbar aus Mörschwil und Obst oder Gemüse vom Bio-Bauern gleich nebenan». Das will er auch so weit wie möglich durchziehen und bei den Speisekreationen lokal-erfinderisch sein. «Wenn es im Herbst keine Erdbeeren mehr gibt, machen wir halt Pancakes mit Maroni», meint Keck. Der Franke bringt zahlreiche Referenzen mit, unter anderem hat er beim bekannten Gastronom Mossimann oder im Aroser «Waldhotel» gekocht.

Eisstockschiessen und Fondue

Für den betriebswirtschaftlichen Teil des «Atticum» und das Marketing ist ihre ihre älteste Tochter Jasmin verantwortlich, die im Moment noch an der Universität St.Gallen (HSG) studiert. Die zweitälteste Tochter, Tanja, wird als Chef de Bar tätig sein. Zu Beginn wird die Sonnenterrasse aber für die Wintermonate erst einmal umfunktioniert in ein Eisstockfeld und dort gibt es dann passend zur Saison Fondue und Glühwein.

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 10. Oktober 2019, Seite 4 (13 Views)

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