E-Paper - 16. Juli 2020
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Entlastungspaket geschnürt

Heiden «Die Erarbeitung des Voranschlags 2021 erfolgt unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen», schreibt die Gemeinde Heiden in einer Medienmitteilung. Mit der durch den Gemeinderat beschlossenen Aufgaben- und Leistungsüberprüfung wurde ein Entlastungspotenzial von 1.7 Millionen Franken für die nächsten fünf Jahre zur Prüfung verabschiedet. Den Budgetverantwortlichen wurde jetzt der Auftrag erteilt, Massnahmen im Betrag von 270 000 Franken im Voranschlag 2021 umzusetzen. Um den Gemeindehaushalt auf Kurs zu halten, seien zusätzliche Massnahmen notwendig. So werden in den Finanzplan für die Jahre ab 2022 weitere Massnahmen im Umfang von 330 000 Franken geprüft. Zusätzliche 490 000 Franken sollen durch gesetzliche und regulatorische Anpassungen erreicht werden. Desinvestitionen von Vermögenswerten ergeben ein Potential von 240 000 Franken und weitere 170 000 Franken werden entlastet mit Projekten, die gestrichen oder verschoben werden. Die Massnahmen seien notwendig, um wichtige Investitionen wie die Sporthalle Gerbe und den geplanten neuen Bahn- und Bushof tätigen zu können. «Nur so behält die Gemeinde ihre Handlungsfreiheit auch in den kommenden Jahren und muss den Bilanzüberschuss von rund 4.7 Millionen Franken nicht innert Kürze zum Ausgleich negativer Rechnungsergebnisse verwenden bzw. eine Steuererhöhung ins Auge fassen», heisst es weiter. Der Gemeinderat hat das Entlastungsprogramm verabschiedet. Im November wird die Bevölkerung darüber abstimmen. pd

Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 16. Juli 2020, Seite 1 (5 Views)

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