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Trotz Derby-Niederlage Klassenerhalt gesichert

Im Rahmen des diesjährigen Gönner- und Sponsorenanlasses fand die SPL2 Partie des HC GoRo gegen den Kantonsrivalen LC Brühl Handball II statt. Leider vermochten die Gastgeberinnen ihren Unterstützern dieses Jahr wenig zu zeigen und unterlagen am Ende mit dem verdient deutlichen Resultat von 18:36.

Handball Auf los ging's los und die junge Brühler Truppe zeigte, was sie in Sachen Tempohandball so draufhat. Beim ersten Blick auf die Anzeigetafel stand es bereits 5:1 für die Gäste. Von Beginn weg zeigten diese kein Gehör dafür, dass die HC GoRo-Frauen den vielen Zuschauerinnen und Zuschauer eigentlich zeigen wollten, warum sie sich an diesem Abend, bereits sieben Runden vor Schluss, in Sachen Abstieg, aus der Diskussion nahmen. Denn mit zwei Punkten aus dieser Partie oder einer Fernentscheidung des Duells Arbon gegen Yverdon, zugunsten von Arbon, wäre der Ligaerhalt gesichert. Dass es jedoch an dieser Ausgangslage lag, dass die GoRo-Frauen mit dem Kopf zu wenig bei der Sache waren, darf man bezweifeln. Viel eher lag es an einem sehr schnell, konzentriert und geradlinig spielenden Gegner und am eigenen Unvermögen, in der einen oder anderen Situation den Abschluss zu realisieren. So lautete das vernichtende Pausenresultat bereits 8:20. Dass dem Heimteam nicht mehr Tore gelangen, war sicher zu einem grossen Teil der gegnerischen Schlussfrau geschuldet, die es schlussendlich auf eine Abwehrquote von 58 Prozent brachte. Der einzige Lichtblick des Abends war, dass die Mannschaft aus Yverdon in Arbon tatsächlich verlor und somit der Klassenerhalt für den HC GoRo fest stand. Damit wird das Damen-Team auch nächstes Jahr wieder in der zweithöchsten Liga der Schweiz auf Punktejagt gehen dürfen.

Dritter Platz bis zum Saisonende verteidigen

Für die noch anstehenden sieben Partien in der laufenden Meisterschaft ist das Motto klar. Auch wenn der Abstieg für den HC GoRo kein Thema mehr ist, gilt es weiter Punkte zu sammeln. Es muss nun das Ziel sein, den aktuell dritten Tabellenrang bis zum Ende der Saison zu verteidigen. Daran arbeitet das Team bereits am kommenden Samstag in Zug, wo es beim Tabellenführer wohl ähnlich schnell und fordernd zur Sache gehen wird.mw/pd


Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 28. Februar 2019, Seite 6