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Susanne Vincenz-Stauffacher kandidiert für den Ständerat

Unsere St.Galler Stadträtin

Am kommenden Sonntag, 10. März, entscheidet sich, wer im Ständerat die Nachfolge der heutigen Bundesrätin Karin Keller-Sutter antritt. Die Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher sieht sich als bürgerliche Sozialpolitikerin, die für eine zukunftsgerichtete Umwelt- und Klimapolitik einsteht.

Soziale Fragen waren für Susanne Vincenz-Stauffacher schon immer eine Herzensangelegenheit. Seit Beginn ihrer Tätigkeit als selbstständige Rechtsanwältin setzt sie sich sowohl beruflich, politisch als auch ehrenamtlich für die Menschen im Kanton St.Gallen ein. So ist Susanne Vincenz-Stauffacher Ombudsfrau Alter und Behinderung und präsidierte über viele Jahre die Frauenzentrale St.Gallen. Diese Arbeit möchte sie nun mit einer bürgerlichen Sozialpolitik im Ständerat fortführen.

Tradition freisinniger Ständerätinnen

Ihre Kandidatur steht aber auch im Zeichen der langjährigen Tradition freisinniger Ständerätinnen. So vertraten bisher Erika Forster-Vannini und Karin Keller-Sutter den Kanton St.Gallen im «Stöckli». Der Ständerat droht zu einem reinen Männergremium zu werden «Damit wären rund 50% der Bevölkerung nicht mehr im Ständerat vertreten. Das möchte ich ändern.» so Vincenz-Stauffacher.

Progressive Haltung in der Umweltpolitik

Susanne Vincenz-Stauffacher fällt durch ihre zukunftsgerichtete Haltung in der Klimapolitik auf. Sie sieht beim Klimaschutzes den Grundstein einer nachhaltigen Politik auch in der Eigenverantwortung. «Wirtschaft und Politik ergriffen bereits zahlreiche und effektive Massnahmen zur CO2-Reduktion. Die Zeichen der Zeit sind erkannt», erklärt Vincenz-Stauffacher. Dabei sei aber klar, dass die Klimaziele ohne weitere einschneidende Massnahmen für Wirtschaft und Gesellschaft nicht erreicht werden können.  


Bodensee Nachrichten vom Donnerstag, 7. März 2019, Seite 10